Decken- und Wandkonstruktion

Für die Deckenkonstruktion kommt das System einer HBV-Decke (Holz-Beton-Verbund) zum Einsatz. 

Ausführungsschema (bitte klicken)

Werkstattansicht: fertige Deckenelemente...

...und fertig montiert auf der Baustelle:

Für die Wandelemente wird die so genannte Brettstapeltechnik verwandt. Die aus einzelnen „Brettern“ (Lamellen) zusammengefügten Wandtafeln werden zwischen der Stützen-Riegel-Konstruktion montiert.

Baustellenansicht  Innenseite (noch ohne Kapselung):

Wandlamellen vor der Verarbeitung:

Zur Einhaltung der brandschutztechnischen Auflagen werden Wandelemente und Pfeiler zwar mittels Fermacell-Gipsfaserplatten gekapselt.

Doch die Vorteile der Holzbauweise liegen vor allem im Verzicht auf Verleimung der Bauteile (Nägel und Dübel als Verbindungsmittel) und in den hervorragenden bauphysikalischen (Statik) und „dämmenden“ Eigenschaften des Werkstoffes Holz (Reduzierung von konstruktiven Wärmebrücken).

Die diffusionsoffene Konstruktion mit Holz liefert zudem hervorragende Ergebnisse für das Raumklima und eine spürbare Verbesserung der Raumluft.

Nicht zuletzt  wird während der Montage der Baulemente der Feuchtigkeitseintrag (im Massivbau durch Ortbeton und Putz) in das Bauwerk massiv reduziert, so dass sich auch die Rohbautrocknungszeiten verringern.

Die dämmenden und lastabtragenden Eigenschaften des Holzes(Verringerung der Konstruktionsfläche) begünstigen zudem die Energiebilanz des Hauses.